Monatsarchiv für Juli 2008

 
 

JungesKoeln on Tour: Profane Pilgerreise nach L’Alpe-d’Huez

L’Alpe-d’Huez ist ein Name mit magischem Klang, jedenfalls für alle leidenschaftlichen Anhänger des Radsports. Im Juli 2008 unternahm Junges Köln eine profane Pilgerreise zum heiligen Berg der Tour de France-Enthusiasten. Es wurde eine respektvolle „Parallel-Etappe“ zur ungeheuren Anstrengung des Pelotons – im Geist der Tour, jedoch nach selbst gesetzten Aktionsregeln.

Die 21 Kehren zum Alpengipfel L’Alpe-d’Huez bei Grenoble bilden den berühmtesten Anstieg der Tour de France. Jedesmal, wenn der 1850 Meter hohe Berg zum Programm der Tour gehört, besuchen bis zu einer Million Radsport-Fans aus aller Welt diese Etappe. Viele reisen mehrere Tage im Voraus an und campen in Zelten oder Wohnmobilen an der Strecke, um das Spektakel des Renntags aus nächster Nähe zu erleben. Tausende kommen mit dem eigenen Rad, um vor dem Rennen den über 16 Kilometer langen Aufstieg mit durchschnittlich acht Prozent Steigung selbst zu bezwingen. JungesKoeln entschloss sich, an der 17. Etappe der Tour de France 2008 nach Alpe d’Huez im Rahmen einer profanen Aktions-Pilgerreise teilzunehmen. Das heißt: kein touristischer Besuch, kein Laien-Radfahren zum Gipfel, sondern eine respektvolle Teilnahme – nach selbst gesetzten sportlichen Regeln – an der für die Profi-Fahrer mühevollsten Etappe des anstrengendsten Radrennens der Welt.