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Oliver Schulze bei der Galerie Roy

Noch bis zum 20. Juni 2010 sind in der Galerie Roy, in Zülpich, Werke des Kölner Künstlers Oliver Schulze, unter dem Titel “Ein Ausflug ins Grüne”, zu sehen. Wir waren dort und haben Ihnen einige Bilder mit gebracht.

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Bilder von Oliver Schulze

Hier finden Sie eine erste Auswahl des Künstlers Oliver Schulze aus Köln. Bestellungen können Sie gerne via E-Mail unter bestellung@jungeskoeln.de vornehmen.

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Oliver Schulze

Vita Oliver Schulze – Köln

Austellungen

2008 September, Gruppenausstellung JungesKoeln-Verlag, Köln

2008 September, Gruppenausstellung ROBODONIEN auf dem Ateliergelände Odo Rumpf, Köln

2008 August, Gruppenausstellung auf dem Cometogether Festival, Köln

2008 Juli, Gruppenausstellung ZEKE BAZAAR 3 in der Galerie PLIN TUB, Brussel/ Belgien

2008 Juni, Gruppenausstellung QUANTUMVIS 5 im Kunstraum RC DE RUIMTE, Ijmuiden/ Niederlande

2008 Juni, Gruppenausstellung auf dem ateliergelände ODO RUMPF, Köln

2008 März, Gruppenausstellung ROLAND in der GALERIE VON DER MILWE, Aachen

2008 März, Gruppenausstellung im Kunstraum CROXHAPOX, Gent/ Belgien

2008 Januar, Gruppenausstellung zu den PASSAGEN in den Räumen der ECOSIGN/AKADEMIE FÜR GESTALTUNG

2007 Dezember, Ausstellung im ADIDAS ORIGINALS STORE, Köln

2007 November, Ausstellung bei NETWORK-PUBLISHING, Köln

2007 Nominierung für den RAIMUND LEHMKUL Kunstförderungspreis des ROTARI CLUB KÖLN-VILLE

2007 August, Gruppenausstellung auf dem street-art festival COME TOGETHER, Köln

2007 Mai, Gruppenausstellung auf dem Ateliergelände ODO RUMPF, Köln

2007 Preis für innovatives und nachhaltiges Design von der ECOSIGN/AKADEMIE FÜR GESTALTUNG

2005 Ausstellung im FORUM KI SHIN TAI, Köl

1998 Selbständige Konzeption und Realisation der Gruppenausstellung AUTODIDAKTOGON in den räumen der GALERIE 68ELF e.V. in Köln



ROBODONIEN – Erstes Kölner Roboter Kunstfestival

golem JungesKoeln 08.09.2008 – Auf dem Gelände des Kunst- und Kulturfreistaates Odonien von Odo Rumpf, fand an diesem Wochenende ein Event der besonderen Art statt. Künstler aus aller Welt präsentierten Ihre Arbeiten, welche in einem zweiwöchigem Symposium entstanden waren. Einer der bekanntesten und wohl mit Abstand erfahrendste Künstler ist Jim Whiting. Er war es, der schon in den 80er Jahren die ersten Geschöpfe in Köln zum Leben erweckte. Damals noch in einer kleinen Halle in Ehrenfeld, kam er wieder zurück an den Rhein, um mit vielen anderen Künstlern archaisch anmutende Geschöpfe zu zeigen. Die Palette reichte von der freundlich, aber verosteten Spinne über das Golem mit Monitor im Bauch bishin zu einem schlagzeugspielendem Wesen, welches über Midi Befehle und Luftdrucktechnik von Frank Barns und Markus Kolb, Songs von Ramons oder Rage Against the Machine zum Leben erweckten.

Weitaus weniger spektakulär, dafür aber tiefsinnigere Ansichten, vermittelte uns, der in Köln ansässige Zeichner und Künstler Oliver Schulze. In seinem Container am Eingang des Geländes griff er kurzerhand schon der Zukunft voraus. Die postmoderne Roboter Zeit war sein Thema, welches der Künstler über drei Tage weiter ausbaute und vervollständigte. Man mußte schon etwas genauer hinsehen um die Komplexität dieser Arbeit zu erkennen.



JungesKoeln trifft Herr Schulze in Odonien

Herr Schulze ist einer der aufstrebenden Künstler in der Kunstszene Europas. Der 1972 in Amsterdam geborene Künstler produziert und verlegt seit 1989 in Eigenregie Fanzines mit dem bezeichnenden Namen “UNTER NULL”. Über die Zeit entwickelte er seinen, in den Bann ziehenden Malstil, welchen er mittlerweile auch auf Objekte und große Wandbilder überträgt.

Die Aussagen seiner handwerklich brilliant umgesetzten Bilder, treffen immer wieder auf die sich ewig selbstherrlich erfindende Konsum- und Mediengesellschaft. Er sucht die Auseinandersetzung mit den Extremen dieser Zeit. Dabei macht er keinen halt vor den dunklen Seiten des Daseins und holt aus seiner Vorstellung das heraus , wo andere bereits ohnmächtig und erschlagen am Boden liegen würden.

Seine Arbeit beginnt dort wo andere aufhören zu denken. Zuerst im Kopf, dann auf hunderten Skizzen, entstehen seine Bilder wie im Schaffensrausch. Kontinuierlich bringt er seine Kreationen auf Papier und andere Werkstoffe. In akribischer Feinstarbeit bereitet er seine Bilder konzeptionell vor, das diese innerhalb von wenigen Stunden auf den entsprechenden Untergrund aufgebracht sind.

Wir durften Ihn bei einer Arbeit in Odonien begleiten und festhalten wie eines seiner größeren Werke auf einem Metalltor entstand. Mit dem Werk Trashhead zeigt er den angeblich modernen Menschen, wie er ziellos, durch die täglichen Informationsfluten schwimmt und darin zu ertrinken droht. Einzig und allein die Aussage des Künstlers trifft auf den Punkt, was an der Wand zu sehen ist: “Wir beschäftigen uns mit zu viel Müll”.