Acht Brücken (4): Gelungen aber leider wenig bekannt
6. Mai, 13.00 Uhr – 23.30 Uhr. Am Tag nach dem Abstieg des 1. FC Köln aus Liga 1 – und dem letzten Spiel von Lukas Podolski beim FC – schlägt das Wetter nicht nur den Fußballfans aufs Gemüt.
Es regnet aus einem bleigrauen Himmel auf die Stadt, in der es mit 12 Grad Celsius auch viel zu kalt ist für einen Sonntag im Mai. Typisches “Museumswetter” also, nicht ungelegen für den eintrittsfreien „Tag rund um John Cage“ in der Philharmonie. Es gibt Musik im großen Saal und in allen Nischen und Ecken des Baus: ein letzter Höhepunkt des heute endenden, gelungenen Acht Brücken Festivals 2012.
Bis ins angrenzende Museum Ludwig hat sich das Festival an diesem Tag ausgedehnt. Die zahlreich erschienenen Besucher drängeln sich sogar auf den Treppen, um beispielsweise das meditative „Postcard from Heaven“ intensiv zu erleben, das vom ensemble 20/21 mit neun Harfen aufgeführt wird (Leitung: David Smeyers).
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Es war ein bewegender Abend mit vielen Freudentränen in der Kinderoper Köln. Zehn ehrenamtliche Initiativen erhielten gestern auf der feierlichen Preisverleihung von prominenten Paten die Trophäe des Deutschen Vorlesepreises 2011. Den diesjährigen “Medienpreis” überreichte der Journalist und frühere WDR-Intendant Fritz Pleitgen an den Kölner Stadt-Anzeiger. Mit dem “Lesewerkpreis 2011″ wurde die Schauspielerin Hannelore Hoger für ihre zahlreichen Hörbuchproduktionen geehrt. Die Laudatio hielt Theaterfachmann Prof. Dr. Volker Canaris. Hannelore Hoger sorgte mit ihrer Lesung des Kunstmärchens “Der eigensüchtige Riese” von Oskar Wilde für den krönenden Abschluss der Veranstaltung. Alle Preisträger 2011 finden Sie hier: 